Haartransplantation in der Türkei – Echter Erfahrungsbericht inklusiver Originalbilder über 3 Jahre dokumentiert!

haartransplantation entwicklung

Coole Entwicklung oben, nicht? Keine Sorge. Es kommt noch viel mehr!

Das hier ist für mich persönlich der aller wichtigste Artikel.

Warum?

Weil du in diesem Ergebnis einer Haartransplantation von Anfang bis Ende komplett in Bildern dokumentiert siehst.

Das war nämlich genau das, was ich damals gesucht habe. Leider habe ich nie so wirklich einen Guten gefunden.

Daher war es mein Anspruch, einen perfekten Erfahrungsbericht zu erstellen, der wirklich keine Fragen offen lässt.

Natürlich kann ich nicht hellsehen und all deine Fragen kennen.

Daher kannst du jederzeit das einfach das Kommentarfeld nutzen und mir deine Fragen aufschreiben, sofern ich etwa vergessen haben sollte.

Anhand deines Inputs werde ich dann den Artikel anpassen, sofern nötig.

Gut genug Intro – lass uns los gehen!

Ich habe dir ein Inhaltsverzeichnis erstellt, so dass du direkt zu den jeweiligen Abschnitten springen kannst, falls dir die Zeit fehlt oder du bereits bis zu einem Abschnitt gelesen hast.


Inhaltsverzeichnis

…….. – Einleitung
…….. – Wie ich meine Haartransplantation Klinik fand
09.10.16 – Anreise
10.10.16 – Die Haartransplantation in Istanbul
11.10.16 – Kontrolle und Flug zurück
15.19.16 – 4 Tage nach der Haartransplantation
19.10.16 – 9 Tage nach der Haartransplantation
24.10.16 – Die ersten 2 Wochen sind rum
06.11.16 – Eingepflanzten Haare fallen nach ca. 4 Wochen aus!
12.12.16 – Ergebnis zur Winterzeit
26.12.16 – 77 Tage + Weihnachten
10.01.17 – 3. Monat: Frohe neue Haare!
10.02.17 – 4 Monate nach der Haarverpflanzung
25.02.17 – Knapp 4,5 Nach der Haar-Op
10.03.17 – 5 Monate Post-OP
15.03.17 – 5 Monate + Friseurbesuch
26.03.17 – 22 Wochen nach der Haartransplantation
10.04.17 – 6 Monate nach der Haarverpflanzung
10.05.17 – 7. Monat – Positives Feedback!
10.06.17 – 8 Monate oder 38 Wochen
10.08.17 – 10. Monat: Stand zum Geburtstag
10.10.17 – 12 Monate Großes Fazit Haartransplantation nach 12 Monaten!


Einleitung:

So, da stand ich nun. 25 Jahre alt und die Kopfhaut wurde sichtbarer und sichtbarer. Es fing schon vor einigen Jahren an. Erst war es der vermehrte Verlust der Haare, die ich Waschbecken vorfand.

Wirklich Beachtung schenkte ich dem Ganzen nicht. Meine Annahme war, dass es wohl mit dem Wetter zu tun haben müsste.

Aber irgendwie ging der starke Verlust nicht zurück und eines Abends – ich kann mich noch genau erinnern, denn ich befand mich in meiner Studentenbude eine Nacht vor der wichtigsten Klausur meines Lebens – konnte ich es glasklar sehen:

Der eine Teil meiner Schläfe war viel lichter als die andere.

Und auch der Hinterkopf war sichtlich ausgedünnt.

Dieses plötzliche Panikgefühl, dass mich damals packte.. Das werde ich wohl niemals vergessen.

Und wie die meisten in diesem Zustand googelte ich alles Mögliche zum Thema Haarausfall und verwende zahlreiche Produkte. Aber damit möchte ich dich nicht zutexten. Ich glaube, das hast du auch schon alles durch 😉

Irgendwann kam ich auf das Thema Haartransplantation. Und so begann die Reise..

Wie ich meine Haartransplantation Klinik fand

Eines Abends, nach unzähligen Nächten der Abwägung ob ich es tun oder lassen sollte, bin ich irgendwann an dem Punkt angekommen, mich einer Haartransplantation zu unterziehen.

Psychisch hatte mich der Haarausfall so mitgenommen, dass ich die Entscheidung getroffen habe, es durch zu ziehen.

Dieser ständige Teufelskreis voller Stress und Schweißausbrüchen, wenn jemand meine lichten Stellen wahrnahm, konnte ich einfach nicht mehr so hinnehmen.

Auch hatte ich einfach keine Lust auf die Einnahme von Mitteln wie Finasterid, um mein Haarausfall zu stoppen. Ich bin einfach kein Fan von einer Therapie via Medikamente.

Dann eher die OP und danach habe ich meine Ruhe.

Jedoch war ich mir nicht so sicher, ob das Ergebnis zufriedenstellend sein würde oder nicht. Ich hatte bis dato nur von einigen Leuten gehört, dass viele Betroffene sich einer Haarverpflanzung unterziehen.

Das Ergebnis sollte wohl vielversprechend sein.

Viele Personen in meinem Umkreis haben mich gefragt, wie ich bei der Wahl meiner OP vorgegangen bin. Ich denke, dass auch du die gleiche Frage hast.

Hinweis: Es gibt zahlreiche Kliniken, die Haartransplantationen durchführen. Sich da für eine zu entscheiden, kann eine richtige Herausforderung darstellen.

Aber wenn du dich an einigen Punkten orientierst, wird dir die Entscheidung schon viel leichter fallen. Ich habe dir auch eine Check-Liste erstellt, die du beim Eintragen in den Newsletter erhältst.

Dazu kommen wir aber später.

Gut, hier meine Vorgehensweise:

Ich war bis dato sehr unerfahren, was das Thema „Chirurgischer Eingriff“ betrifft. Dass es sich bei diesem Eingriff auch direkt um eine OP am Kopf handelte, ließ mich erst recht bei der Wahl der Klinik vorsichtig sein.

Wie so viele auch googelte ich erstmal ganz normal:

  • Haartransplantation in Deutschland
  • Haartransplantation in der Türkei
  • Haartransplantation in Istanbul
  • Haartransplantation Erfahrung
  • Haartransplantation Bilder Erfahrung
  • Haartransplantation Vorher Nachher

usw..

So sahen die Ergebnisse jetzt für „Haartransplantation Türkei“ aus:

haartransplantation türkei

Und so für „Haartransplantation Deutschland“:

haartransplantation deutschland

Ein paar Ergebnisse. Ein paar Videos und joar. Für den Anfang nicht schlecht. Aber irgendwie, war es nicht das, was meine Aufmerksamkeit packte.

Bei den Videos herrscht das Problem, dass einfach zu viel geredet wird. Viel zu viel um den heißen Brei vor allem.

Bei den Ergebnisseiten haben alle fast mit den selben Sätzen geworben. So wirklich geholfen hat es mir also nicht.

Also beschloss ich, einfach mal die Kliniken, die mir so angezeigt wurden, zu kontaktieren.

Ich fing mit Deutschland an und wollte es eigentlich auch dabei sein lassen. Eine Haartransplantation in der Türkei hatte mich irgendwie nicht so gereizt. Es sollte eher nur als quasi „letzte Option“ in meinem Hinterkopf bleiben, da ich meine Haarverpflanzung ursprünglich nur in Deutschland machen wollte.

Jedoch musste prompt Folgendes feststellen:

Die Kosten einer Haartransplantation in Deutschland lagen bei 6000 € aufwärts.

6000 € !!!

Ich wusste sofort: Alles klar, das war’s dann wohl für mich! 😀

Als Student konnte ich mir eine OP in diesem Kostenbereich einfach nicht leisten.

Und auch jetzt ist das ein stolzer Preis, den ich nicht einfach mal so zahlen kann.

Aber irgendwie wollte ich dann doch nicht so schnell aufgeben. Für eine kurze Zeit spielte ich sogar mit der Aufnahme eines Kredits.. So schnell würde ich die 6000 nicht zusammenbekommen und ich bin nur jetzt jung.

Ich weiß noch genau, wie mich das mitgenommen hatte. Ich lag auf meinem Bett und träumte vor mich hin:

Jahre lang zu warten, bis ich das Geld hatte und mich erst dann einer OP zu machen – mit diesem Gedanken konnte ich mich einfach nicht anfreunden.

Am Abend beschloss ich, der Türkei noch einmal eine Chance zu geben. Also las ich erneut zahlreiche Beiträge in Foren durch, aber diesmal speziell nur von Personen, die ihre Haartransplantation in der Türkei haben machen lassen.

Die Resonanz war überwiegend positiv. Das beruhigte mich ein wenig.

Und somit legte ich den Fokus verstärkt auf eine Haartransplantation in der Türkei.

Aber es gab auch einige Negativbeispiele.

Ich wollte mir bei meiner Haartransplantation aber sicher sein.

Also googelte ich wieder was das Zeug hielt und versuchte mir diesmal Antworten auf folgende Fragen zu holen:

  • Wie sind die Qualitätsstandards?
  • Gibt es seriöse ausführliche Erfahrungsberichte?
  • Wie hoch liegen die durchschnittliche Kosten?

Die Suchergebnisse widerspiegelten nur das, was ich auch schon im Forum finden konnte:

Während manche sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis waren, gab es andere, die eine Haarverpflanzung in der Türkei regelrecht verteufelten!

Jedoch konnte ich bei näherer Analyse herausfinden, dass nicht die Türkei als Ganzes problematisch ist im Bereich der Haartransplantation, sondern vielmehr einzelne Kliniken.

Klingt ja irgendwie auch logisch: In Deutschland ist es genauso: Es gibt Firmen, die ihren Job gut erledigen und Firmen, die es eben weniger gut können.

Gut, ich bin also schon mal einen ganzen Schritt weiter gekommen und habe neuen Mut fassen können. Ziel war es also, die qualitativ hochwertige Klinik in der Türkei zu finden.

Mit anderen Worten: Die Entscheidung war gefallen:

Die Haarverpflanzung wird in der Türkei gemacht!

Ich googelte nach „Haartransplantation Türkei Erfahrung“ und ähnliche Suchbegriffe und schaute mir die Ergebnisse an.

Dabei fiel mir eine Seite immer wieder auf: Die Haarklinik von elithairtransplant.

Ich beschloss, mir die Seite näher anzuschauen. Im Gegensatz zu den anderen Webseiten, die ich so in den Suchergebnissen fand, wirkte diese hier auf mich deutlich seriöser.

Elithair Haartransplantation Klinik

  • Es war ein Bild des Arztes zu sehn.
  • Die Webseite verfügte über eine mobile Erreichbarkeit
  • In der Bildergalerie konnte man einen Eindruck über den Ablauf der OP gewinnen

Der erste Eindruck war also erstmal positiv.

Ich beschloss aber trotzdem, mich nicht sofort auf diese Klink zu beschränken und entschied mich daher, die Webseite erstmal zu verlassen und googelte nach „elithairtransplant erfahrung„.

Wer weiß – vielleicht wurde hier ja auch nur gutes Marketing betrieben.

Vorher habe ich den Cache meines Browsers jedoch gelöscht, damit ich ungefilterte Ergebnisse angezeigt bekomme.

Das Ergebnis zum Suchbegriff „elithairtransplant erfahrung“ war sehr überraschend:

Durchwegs gute bis sehr gute Bewertungen

Bei Bewertungsportal provenexpert zum Beispiel war die Resonanz sehr positiv. Aber auch beim anderen Bewertungsportal ausgezeichnet konnte ich nicht wirklich etwas Negatives finden.

Ansonsten gab es einige Erfahrungsberichte, die man auf der Webseite selbst vorfinden konnte.

Ich bin aber bei solchen Bewertungsportalen immer sehr vorsichtig.

Es ist schon öfter vorgekommen, dass bei gewissen Bewertungsportalen negative Kundenbewertungen von einigen Firmen einfach gelöscht worden sind oder Ähnliches.

Ebenfalls gibt es Firmen, die sich Bewertungen auch einkaufen. Daher sollte man solche Rezensionen immer mit Vorsicht genießen. Wenn es sich bei der Bewertung um einen Dreizeiler handelt, nehme ich diese sowieso nicht ernst.

Ich ließ ganze zwei Tage vergehen und schaute mir andere türkischen Kliniken an. Aber irgendwie war ich zum damaligen Zeitpunkt nicht so überzeugt gewesen von dem, was ich so fand.

Nach den zwei Tagen entschied ich mich dann doch, Elithair einfach mal zu kontaktieren und mir ein Angebot einzuholen.

Was hatte ich zu verlieren?“ dachte ich mir.

Im Anhang fügte ich noch einige Bilder von meinem damaligen Haarzustand ein und schickte die Anfrage raus.

Hier originale und vor allem nicht bearbeitete Bilder von meinem Haarzustand vor der Haartransplantation:

Wie man unschwer erkennen kann, hatte ich:

  • sehr undichtes Haar
  • eine sehr große Stirn aufgrund des voranschreitenden Haarausfalls
  • sichtbar werdende Geheimratsecken

Ich konnte noch so viel machen wie ich wollte, aber eins war glasklar:

JEDER konnte meinen Haarausfall sehen – und das schon von weitem.

Vielleicht befindest auch du dich in dieser Situation. Dann dürftest du genau verstehen, wovon ich spreche.

Okay, zurück zum Thema.

Binnen eines Tages erhielt ich schon eine Antwort und ein Angebot zugleich.

Meine OP – Kosten sollten sich auf 2450 € belaufen.

Der Preis klang okay und im Vergleich zu den OP-Kosten in Deutschland deutlich günstiger!

Viele Leute wären hier skeptisch, aber man darf nicht vergessen: Die Kosten in der Türkei liegen einfach deutlich geringer als in Deutschland, daher war und nicht ist nach wie vor dieser Preis sehr realistisch!

Statt auf die Mail zu antworten, habe ich mich dazu entschieden, direkt die Klinik anzurufen.

Warum?

Weil ich wissen wollte, mit wem ich es zu tun hatte!

Im Zeitalter des Internets gibt es so viele automatisierte Nachrichten, die so persönlich klingen, dass man gar nicht weiß, ob das nun eine von irgendeinem System generierte Nachricht ist oder ob wirklich tatsächlich jemand meinen Haarzustand analysiert und mir daraufhin ein Angebot unterbreitet hat.

Mir war ist wichtig, zu wissen, ob mir für meine OP auch eine Ansprechperson zur Verfügung steht.

Ich klingelte durch und konnte auch direkt mit einer zuständigen Person sprechen – ein weiterer positiver Aspekt!

All meine Fragen konnten geklärt werden und die Tatsache, dass ich das Gespräch auf Deutsch führen konnte, sorgte ebenfalls für mehr Vertrauen.

Zu diesem Zeitpunkt war ich mir eigentlich schon ziemlich sicher, dass ich meine OP nun in der Türkei bei Elithairtransplant durchführen lassen wollte.

Sicherheitshalber fragte ich noch einmal nach, welche Vorteile denn die Klinik vorzuweisen hat.

Immerhin gibt es ja zahlreiche Kliniken in der Türkei.

Prompt wurden mir die Vorteile aufgezählt:

  • Es wurden mehrere tausend Operationen durchgeführt
  • Ein Transfer vom Flughafen zur Klinik wird bereitgestellt
  • Der Arzt hat eine langjährige Erfahrung vorzuweisen
  • Ein Dolmetscher ist vorhanden, um Kommunikationsprobleme zu vermeiden
  • Es werden möglichst schonende Spritzen zur Betäubung eingesetzt
  • Auf 1cm können bis zu 120 Haare verpflanzt werden

Alles hörte sich sehr positiv an und mein inneres Bauchgefühl riet mir ebenfalls, die OP bei dieser Klink durchführen zu lasen. Und ich höre stets auf mein Bauchgefühl, denn das hat mich bisher noch nie enttäuscht 😉

Dennoch beschloss ich noch einen Tag zu warten. Einfach das Ganze nochmal Revue passieren lassen:

Ich litt an starkem Haarausfall –> Eine OP in Deutschland kostet knapp 6000 €, je nach Standort und Klinik –> Ich hatte eine Klink gefunden, die tausende Haartransplantationen in Istanbul durchgeführt hat — > Ein deutsches Team stand mir zur Verfügung..

Alles klar!

Ich sagte zu und der erste Schritt war damit getan!

Der Termin wurde auf den 10.10.2016 festgelegt.

Ich war total aufgeregt und konnte es kaum fassen – Ich stehe tatsächlich vor einer Haartransplantation!

Nun stand die ganze Planung inklusive der Flugsuche an. Let’s go!


Tickets buchen ist angesagt!

Im heutigen Zeitalter wird einem der Preisvergleich wirklich extrem vereinfacht. Ich schmiss einfach Google an und googelte Preisvergleichsseiten, die mir den besten Flug nach Istanbul anzeigten, sowohl vom Preis von der Uhrzeit her

Ich selbst verwendete die Suchmaschine Skyskanner*

Dort findet man eigentlich immer die besten Angebote. Ich konnte dadurch meinen Hin-und Rückflug für nur 128,89 € ergattern. Ein absolut akzeptabler Preis, wie ich finde.

Hinflug: 09.10.
Rückflug: 11.10

Die Ticket’s waren gebucht und es war endgültig so weit. Die Reise stand nun an. Alles was ich machen musste, war nur noch abzuwarten.

Falls auch du einen Flugvergleich machen möchtest, musst du lediglich auf das Bild hier unten klicken und du wirst zur Seite von Skyscanner weitergeleitet.


09.10. – Ankunft in Istanbul

Flughafen Istanbul. Mega viel los. Zahlreiche Menschen strömen nur so von einem Gate zum anderen und ich stand erst eine Weile da und musste kurz realisieren, dass ich einfach dabei bin, mich einer Haartransplantation in der Türkei zu unterziehen.

Nachdem ich mich fangen konnte, hielt ich aus Ausschau nach dem Transfer, der mich vom Flughafen direkt zur Klinik bringen sollte.

Dieser befand sich auch schon in der Nähe und es ging auch schon direkt zur Klinik – der sogenannten Florence Nightingale Klinik.

Dort angekommen war ich sehr erstaunt, wie modern das alles aussah – entgegen meiner anfangs vorhandenen Skepsis und den zahlreichen, kritischen Meinungen bezüglich des Qualitätsstandards der Türkei.

Der Mitarbeiter vom Transfer begleitete mich noch zur Rezeption, wo man mich bereits erwartete, und verabschiedete sich dann. Seine Aufgabe war also getan.

Doch zu keinem Punkt fühlte ich mich im Stich gelassen. Bei der Rezeption angekommen kam auch schon ein Mitarbeiter der Klinik, welcher mich in einen privaten Raum lotste. (Okay, das hört sich irgendwie gruselig an, war es aber natürlich nicht 🙂 )

Dort wurden meine Personalien aufgenommen und er erklärte mir den groben Ablauf, wie die OP am kommenden Tag ablaufen wird, welche Kleidung ich anziehen sollte, welche Medikamente ich erhalte und wie es nach der OP weitergeht.

Nachdem alles geklärt wurde, ging es zur Blutabnahme in die untere Etage, wo ich auf Krankheiten, etc. überprüft wurde.

Alles war im grünen Bereich und ich war also bereit für meine OP am kommenden Tag 🙂

Anschließend wurde mir gesagt, dass ich kommenden Tag um 10 Uhr morgens genau in der Etage anwesend sein sollte, in welchem die Blutabnahme stattfand. Hier sollte also meine Haartransplantation stattfinden.

Damit war also alles gesagt. Ich ging zu meinem Hotel, welches sich direkt neben der Klinik befand (was ja auch durchaus Sinn macht, denn niemand möchte nach der OP noch stundenlang laufen), checkte ein und ging auch schon direkt zu Bett.

Schließlich wollte ich ja fit sein für den für mich bis dato aller großen Tag. Trotz extremer Aufregung bin ich sofort eingeschlafen. So ein Flug macht halt eben sehr müde… 😉

10.10.2016 – Haartransplantations-Day!

Montag- 10. September. 8:24 Uhr.

Ich wachte 6 Minuten vor meinem Wecker auf und war noch nie zu vor in meinem Leben so aufgeregt. Heute ist also der Tag, an dem endlich DAS stattfinden sollte, wonach ich mehrere Monate lang intensiv recherchierte – meine Haarverpflanzung in Istanbul!

Ich ging meinem Morgenritual wie Duschen, Zähne putzen, etc. nach, kleidete mich ein und ging dann auch schon runter zum Buffet.

Vorher schrieb ich noch kurz meinen Eltern und Freunden, dass es gleich losging und ich daher erst am Abend erreichbar sei. Dass die OP aber knapp 9,5 Stunden dauern sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht 😉

Beim Frühstück selbst traf ich bereits einige Leute, die ihre OP einen Tag zuvor und somit die ganze Prozedur bereits hinter sich hatten.

Das war natürlich die Chance für mich, all meine Fragen zu stellen, was ich natürlich auch tat 😉 Dabei bekam ich den sehr wichtigen Hinweis, mir ein Hemd für meine OP anzuziehen.

Warum?

Weil ein Hemd nicht über den Kopf ausgezogen werden muss!

Du solltest daher für deine Haartransplantation unbedingt vermeiden, ein zu enges Oberteil anzuziehen oder ein Oberteil, welches du über den Kopf ausziehen müsstest.

Zufälligerweise hatte ich ein Hemd an, so dass ich ganz entspannt sitzen bleiben und mein Frühstück genießen konnte 😉

9:45 Uhr. Das zeigte zumindest meine Uhr. Ich verabschiedete mich und begab mich auf dem Weg zur Klinik und auf dem Weg dorthin bemerkte ich, wie so meine Nervosität anstieg.

Bei der Klinik angekommen begab ich mich also wie vereinbart zur Etage, in welcher die Blutabnahme stattfand. Dort wurde ich bereits von der Dolmetscherin erwartet, die mir nochmal die wichtigsten Dinge erläuterte, bevor es zum Gespräch mit Dr. Balwi ging.

Ebenfalls wurden mir Fragen zu Allergien, Medikamenteneinnahme, etc. gestellt und anschließend übergab sie mir ein Dokument mit den wichtigsten Infos zum Prozessablauf nach der Haartransplantation. Auch eine Rechnung wurde beigefügt, was mir persönlich gefiel, da es einen seriösen Anschein hatte.

Dr. Balwi kam und ich lernte ihn kennen. Auch mich persönlich wirkte er sehr freundlich. Er begutachtete sich meine Haare und fragte mich, ob noch jemand in meiner Familie an Haarausfall litt.

Bedauerlicherweise musste ich diese Frage mit Ja beantworten und konnte mir seine Antwort schon erahnen: Bei meinem Haarausfall handelt es sich also um einen erblich bedingten und mit der Zeit würde dieser voranschreiten.

Mit anderen Worten:

Ich würde an einer zweiten Operation nicht vorbeikommen.

Das war aber okay so, denn das ahnte ich schon vorher und habe mich auch schon damit abgefunden. Es ist nun mal so und jammern hilft auch nicht. Man muss einfach auch die Wahrheit akzeptieren.

Zudem ist es ja nicht so, dass man direkt in einem Jahr wieder eine neue Haarverpflanzung benötigen würde.

Wir begaben und zusammen mit der Dolmetscherin in einen Raum, wo er mir in einer 45-minütigen Besprechung den ganzen Prozessablauf detailliert erläuterte. Auch konnte ich ihm alle Fragen stellen, die mir auf der Seele lagen.

Zu meinem Bedauern wurde mir mitgeteilt, dass mein Donorbereich – auch Spendebereich genannt (der Bereich, an dem die Grafts entnommen werden) nicht alle freien Stellen auf meinem Kopf füllen könnte.

Im Klartext: 2300 vorne 1200 am Hinterkopf.

Dafür würde es aber eben vorne voll aussehen. Ich selbst habe mich damit abgefunden und auch mit dem Gedanken, dass ich bei meiner zweiten OP einfach mehr den Fokus auf den Hinterkopf setzen werde.

Nachdem alles geklärt worden ist, ging es zum Haareschneiden. Einige Patienten lassen nur einen Teil ihrer Haare wegschneiden, was nach der OP aber ziemlich merkwürdig aussieht. Ich entschied mich direkt für eine komplette Kahlrasur (die gar nicht mal so schlimm aussah, wie ich fand 😉 ).

So sah ich dann aus:

So. Glatze am Start. Ich kann nach Hause gehen.

Okay, zugegeben. Das war echt ein schlechter Witz… 😀

Jedenfalls wurde mir nach dem Schneiden die Haarlinie eingezeichnet. Daran wird sich während der Operation orientiert und so werden auch die Grafts dann eingepflanzt.

Ich selbst konnte entscheiden, wie ich sie gerne hätte. Ob meine Stirn eher gerade sein sollte oder mit einer M-Form.

Meiner Meinung nach wirken solche geraden Linien als viel zu gekünstelt, daher habe ich mich für die M-Form entschieden, worüber ich auch noch heute glücklich bin! Denn diese sieht wesentlich natürlicher aus.

Alles klar – Linie steht und nun ging es los!! 🙂

Es folgte etwas, vor welchem sowohl ich als auch zahlreiche andere Patienten, die kurz vor der Haartransplantation standen, sich am meisten fürchteten:

Die Betäubungsspritzen.

Auf dem Weg zum OP-Saal malte ich mir die reinste qualvolle Fantasiegeschichte aus. Als ich den Liegestuhl dann sah, musste ich an Frankenstein denken – frag mich nicht, wie ich auf so was gekommen bin..

Meine Nervosität stieg ins Unermessliche.

Bevor es losging, erhielt ich eine Pille, die ich einnehmen sollte. Sie sollte die Durchblutung im Kopf anregen, so dass die Entnahme der Grafts viel einfacher von statten ging.

Bereits nach kurzer Zeit konnte ich meinen Herzschlag richtig intensiv spüren. Es kam mir vor, als würde mein Puls richtig pochen wie nach einer intensiven Sporteinheit.

Es fühlte sich aber total angenehm und auch beruhigend an, so dass ich mir keine weiteren Gedanken mehr darum machte.

Währenddessen wurde mir die Kanüle in den Arm eingeführt für die Infusion. Über diese Kanüle erfolgte aber auch gleichzeitig die spätere Blutentnahme für die PRP-Behandlung.

Nach einigen Minuten Einwirkungszeit ging es dann auch schon los mit den Spritzen.

Vor diesem Moment hatte ich wirklich am meisten Angst. Aber ich möchte diesem Teil nicht allzu viel Beachtung schenken.

Warum?

Ganz einfach:

Weil es überhaupt nicht schlimm war!

Es fühlte sich an, wie die Spritzen beim Zahnarzt. Es schmerzt einen ganz kurzen Augenblick und danach ist alles vorbei. Und es war auch wirklich vor und zwar nach sage und schreibe einer Minute.

All die Sorge und Furcht umsonst 😉

Nach kurzer Zeit spürte ich einfach nichts mehr. Überhaupt gar nichts! Keine Schmerzen oder Ähnliches.

Ich war einfach nur erleichtert, als der Teil mit den Betäubungsspritzen vorbei war. Mich packte eine plötzliche Ruhe und ich konnte mich tief entspannen.

Dr. Balwi begann mit der Haarentnahme. Ich hörte nur ein Maschinengeräusch und es klang so, als würde man mir den Kopf aufsägen :-O

Aber alles halb so wild denn ich spürte wie gesagt einfach gar nichts. 😀

Mithilfe der Maschine wurden die Grafts freigelegt, so dass sie einfacher zu entnehmen waren.

Der Prozess der Entnahme selbst dauerte ca. 4 h. Das hört sich jetzt im ersten Moment sehr viel an. Ist es ja auch aber durch die Wirkung der Pille, die einen nach einiger Zeit schläfrig macht, verflog die Zeit wie im Nu.

Vier Stunden fühlten sich an wie eine halbe Stunde!

Die entnommenen Haare wurden in eine Lösung gelegt und so sieht das Ganze dann aus:

Ich hoffe, dass dich der Anblick des Bildes nicht allzu sehr ekelt. Meinen Freunden hat es jedenfalls nicht gefallen. Ich finde den Anblick jetzt nicht so schlimm.. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich diese Bilder schon im Rahmen meiner Recherche gewohnt war.

Entnahme der Grafts erledigt. Es folgte eine kurze Pause, in der ich eine Kleinigkeit essen konnte. Beim Aufstehen realisierte ich, wie träge ich bereits war. Höchstwahrscheinlich lag das an der Wirkung der Pille.

So sah ich dann aus:

Haartransplantation Pause

Nach dem Break ging es dann an die eigentliche Arbeit, wegen welcher ich ja auch hier war: Die Haarverpflanzung!

An dieser Stelle übernahmen die Assistenten nun die Arbeit. Zunächst war ich skeptisch, doch ich vertraute ihnen. Schließlich wurden schon über 1000 Operationen durchgeführt. Daher glaube ich nicht, dass ich es mit Unerfahrenen zu tun hatte.

Zudem verlief bisher alles absolut prima. Wozu also die Aufregung?

Ich blieb also weiterhin ganz entspannt und dachte die ganze Zeit an das Ergebnis und wie sich mein Leben durch meine „neuen Haare“ verändern würde.

Was man wissen sollte: Während der OP unterhalten sich die Mitarbeiter auf türkisch.

Ich wurde sogar freundlicherweise gefragt, ob mich das störe. Viele Personen nämlich fühlen sich plötzlich unsicher, wenn sie eine Sprache nicht verstehen, erklärten sie mir.

Als Antwort erwiderte ich, dass ich das überhaupt nicht schlimm fand, denn ganz ehrlich: Man sollte sich mal in die Lage der Mitarbeiter versetzen.

Es kann vom Patienten nicht erwartet werden, dass man so eine Arbeit, die mehrere Stunden dauerte und noch dazu extrem monoton zu sein scheint, durchführen kann ohne dabei zu sprechen.

Aber man muss sich einfach mal in die Lage der Arbeitenden versetzen.

Zudem darf man nicht vergessen: Man befindet sich in einem anderen Land. Folglich auch also eine andere Kultur. Daher sollte man einfach auch Verständnis zeigen.

So sah jedenfalls mein Kopf während meiner Haartransplantation aus. Vor lauter Müdigkeit habe ich total vergessen, während der OP weitere Bilder zu machen:

Gruselig, was? 😉

Nach knapp 9 Stunden war ich endlich durch.

Gegen Ende wurde ich auch ein wenig nervös, da die Wirkung der Betäubung ein wenig nachließ. Ich spürte zwar keinen Schmerz aber ich spürte jede Verpflanzung der Grafts.

An sich ist es kein schlimmes Gefühl gewesen, aber ich sehnte mich nur noch nach dem Ende der Haartransplantation.

Kurz vor Ende wurde mir nochmal das Blut mithilfe von Wasser entfernt und dann kam auch schon Dr. Balwi rein, der zu meiner großen Erleichterung mit den Worten „Perfect! It look’s perfect!“ die Laune schlagartig verbesserte.

Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war tatsächlich durch mit meiner Haartransplantation!

Ich stand auf und mein Kopf wurde mit Bandagen versehen. Anschließend wurde ich zur Person begleitet, die mich am Vorabend empfangen hatte. Dieser erklärte mir nun, wie ich die Medikamente einnehmen musste. Ebenfalls erläuterte er mir den Ablauf für den darauffolgenden Tag zur Nachkontrolle.

Anschließend wurde mir ein Kopf- bzw. eher Nackenkissen gegeben, dass ich nun die nächsten 5 Nächte Beim Schlafen verwenden sollte.

Dieser verhindert nämlich, dass sich dein Kopf nach links oder rechts bewegt und du somit den neu eingepflanzten Grafts eventuell schaden könntest.

Ich kann dir sagen: Das waren die schlimmsten 5 Nächte meines Lebens. Ich habe noch nie so ungemütlich geschlafen. Aber was soll’s dachte ich mir: „Ich habe einfach eine Haartransplantation hinter mir! Da werde ich diese 5 Nächte wohl auch noch überleben.“

Zurück zur Sache: Man bat mich, noch einige Minuten sitzen zu bleiben, um zu schauen, wie ich mich fühlte.

Nach knapp 10 Minuten schien alles soweit in Ordnung zu sein und ich durfte gehen.

Nachdem ich Aufstehen durfte, ging ich raus aus der Klinik und suchte nach der nächsten Essmöglichkeit. Schließlich musste ich ja Medikamente einnehmen und auf leeren Magen ist das nie so eine feine Sache 😉

An dieser Stelle sei gesagt: Mach dir keine Gedanken, wie du aussieht.

Die meisten Bewohner sind den Anblick von transplantierten Personen gewohnt. Niemand wird dich also schief anschauen deswegen. Schließlich ist es ja kein Geheimnis, dass Istanbul in Bezug auf Haartransplantationen als äußerst lukrativer Standort gilt.

Fazit: Alles verlief reibungslos. Weder Dr. Balwi, noch das Assistenten-Team haben mich enttäuscht. Auch nach der OP hatte ich keine Schmerzen.

Dass der Prozess so einfach ist, hätte ich mir im Leben nicht erträumt. Man wird vom ersten bis zum letzten Moment an die Hand genommen.

Mission Haarverpflanzung war also ein voller Erfolg bis hier hin!

So, das war der Ablauf zu meiner Haartransplantation. Wenn du bis hier hin Fragen haben solltest, kannst du mir diese gerne im Kommentarfeld unten stellen.

Ansonsten kommen wir zum nächsten Tag:


11.10. – Letzte Kontrolle und Rückflug

8:30 – Der Wecker klingelte und ich stand auf. Keine Schmerzen. Keine Beschwerden. Nichts.

Zugegeben, ich habe jetzt nicht gerade atemberaubend geschlafen, aber das war mir egal.

Denn ich hatte meine Haartransplantation hinter mich gebracht und das war in diesem Moment alles, was für mich zählte.

Selbstverständlich schickte ich vor dem Schlafengehen noch zahlreiche Bilder an meine Freunde und Familie, die richtig schockiert von meinem Äußeren waren.

Damit habe ich aber schon gerechnet, denn schließlich hatten sie so was auch noch nie gesehen. Man muss ja auch zugeben – es gibt schönere Anblicke als einen frisch transplantierten Kopf 😉

Jedenfalls ging ich wie gewohnt unter die Dusche aber ließ den frisch transplantierten Bereich frei. Nur Körperdusche also.

Um 10 Uhr sollte ich wieder in der gleichen Etage wie auch schon zuvor sein, damit der Arzt nochmal drüber schauen und sein abschließendes Urteil fällen konnte.

Also frühstückte ich schnell, quatschte wieder mit den Leuten am Tisch und machte mich gegen 9:40 Uhr auf dem Weg zur Klinik.

In der Klinik angekommen kam auch schon relativ zeitnah Dr. Balwi rein und schaute sich das Ergebnis an.

Seine Bewertung: Alles top!

Ich grinste richtig breit und konnte nur ein Danke über meine Lippen bringen. Es war echt ein erleichterndes Gefühl, so was zu hören. Nun ging auch schon in den Nebenraum, wo man mir den Verband abnahm.

Anschließend wurden mir noch einige Produkte und Medikamente wie:

  • Antibiotika
  • Lotion
  • Shampoo
  • Mütze

übergeben.

Die Antiobiotika sollt ich die kommenden 5 Tage jeweils morgens und abends einnahmen. Die Lotion die ersten 10 Tage auf die transplantierte Fläche auftragen.

Die Mütze diente dazu, dass man am Flughafen in Deutschland keine komischen Blicke fangen sollte – es sei denn, es ist einem egal, dann braucht man diese natürlich nicht anzuziehen 😉

Mir wurde von Dr. Balwi geraten, meinen Heilungsprozess mit einem minoxidilhaltigen Produkt wie z.B „Regain“ zu unterstützen.

Ich entschied mich jedoch dagegen, Minoxidil zu nehmen, da ich es täglich 2 x mal anwenden müsste und darauf hatte ich einfach keine Lust.

Stattdessen setze ich auf eine gesunde Ernährung und auch Nahrungsergänzungsmittel wie Biotin und andere Produkte, die das Haarwachstum fördern.

Nach der Erläuterung war ich fertig. Ich verabschiedete mich, ging ins Hotel zurück und packte meine Sachen.

Dann ging es auch schon zum Airport gemeinsam mit dem netten Fahrer, der mich auch vor 2 Tage am Flughafen abholte.

Am Flughafen erkannte ich, dass ich wohl nicht der einzige Mensch war, der sich einer Haarverpflanzung unterzogen hatte.

Es waren wirklich sehr viele Transplantierte zu sehen und irgendwie beruhigte mich das, denn ich habe mich nicht mehr so alleine gefühlt. Man lächelte sich gegenseitig zu. Schließlich hatte man den selben Prozess hinter sich.

Hin und wieder trafen mich paar Blicke aber das ist völlig normal. Ich muss einfach gestehen, dass ich mir an der Stelle der Leute wahrscheinlich auch einen Blick nicht verkneifen könnte. Aber nicht aus einem abwertenden Grund, sondern rein aus Interesse würde ich schauen.

Und das war auch bei den Leuten, die mich betrachteten, der Fall. Denn am Gate kamen einige zu mir und fragten sehr interessiert, wo ich meine Haartransplantation habe machen lassen, ob es schmerzhaft war, etc.

Für einen Moment fühlte ich mich wie ein richtiger Promi 😀

Mit diesen Personen saß ich hinterher auch im Flieger und es folgte ein echt cooles Gespräch.

Daher rate ich dir, niemals voreingenommen sein und dich über die Blicke zu beschweren, sondern einfach gelassen hinnehmen, denn man weiß nie, was in seinem Gegenüber vorgeht.

Jedenfalls sind das die Bilder von meinem Kopf vom Tag nach der OP:

So, das wäre es gewesen. Bis hierhin bin ich gekommen. Aktuell befinde ich mich im 3. Tag nach der Haartransplantation und verfasse diesen ganzen Bericht.

Ich werde alle paar Tage ein Update posten, da man gerade am Anfang viele Veränderungen sehen kann.

Mit der Zeit werden diese Veränderungen jedoch abnehmen, daher werden die Updates dann alle 2 Wochen oder sogar später kommen.

Wenn aber Fragen bestehen sollten, einfach einen Kommentar schreiben oder mir eine Nachricht via Kontaktformular senden!


15.09 – 4 Tage nach der Operation

Zu meinem Bedauern habe ich das von der Klinik mitgegebene Stirnband nicht getragen. Das Ergebnis: Ich hatte einen richtig angeschwollenen Kopf.

Es ist zwar überhaupt nicht schlimm , aber man hat förmlich ein „Alien-Gesicht“.

Grund hierfür liegt an der Flüssigkeit des Betäubungsmittel, die du in den darauffolgenden Nächten nach der OP verlieren wirst. Diese fließt in der Regel ab und sollte vom Stirnband aufgefangen werden.

Wenn du es wie ich dann nicht getragen hast, fließt es über deine Kopfhaut runter zum Stirnbereich und dein Gesicht sieht quillt stark auf, so dass es einem Mond gleicht.

Wie gesagt – es ist nichts Schlimmes. Aber damit muss man dann einfach klar kommen.

Die Schwellung lässt auch erst nach ca. 5 Tagen nach. Aber in diesen Tagen verlasse ich nicht das Haus. Es ist mir einfach zu peinlich 😀

Aber eigentlich auch gar nicht so dramatisch, wenn ich so überlege. Man könnte einfach das Gefühl bekommen, dass ich ein wenig übergewichtig bin. Und mit der Mütze auf dem Kopf beachtet man mich glaube ich sowieso nicht.. Ich überlege mir das noch.

Prinzipiell kann man sagen, dass du ungefähr die ersten 10 – 14 Tagen nicht wirklich gesellschaftsfähig aussiehst.

Ich sage bewusst nur aussiehst, denn du kannst theoretisch ohne Probleme unter Menschen ganz normal deinen Alltag bestreiten. Du siehst aber nur ein wenig „entstellt“ aus.

Wie besprochen wende ich jeden Tag die Lotion auf meinen transplantierten Flächen auf, die mittlerweile durch das getrocknete Blut verkrustet ist.

Duschen der Kopfhaut ist die ersten 10 Tage ja nicht erlaubt.

Mein Spendebereich juckt zudem sehr stark. Ich fragte bei der Klinik nach, ob dies normal sei. Man versicherte mir, dass kein Grund zur Besorgnis bestehe und es zum Heilungsprozess dazugehöre.

Okay, also kein Grund zur Panik.

So und hier ein Update in Bildform:

Ich melde mich in 5 Tagen wieder.

Ich brauche erstmal einige Tage Ruhe. Ich bitte um dein Verständnis.


19.10. – 9 Tage nach der Operation

Mir wurde vom Arzt eigentlich mitgeteilt, ab dem 10. Tag nach der Haarverpflanzung mit dem Abkratzen der Kruste zu beginnen, damit die eingepflanzten Grafts atmen können.

Doch in den letzten Tagen bröckelte das getrocknete Blut von alleine, so dass ich mich nicht mehr zurückhalten konnte, hier ein wenig nachzuhelfen.

Das Shampoo und die Lotion werde ich nur noch morgen verwenden und dann wäre ich auch damit durch. Ich habe auch begonnen, Biotion einzunehmen, um mein Haarwachstum zu unterstützen.

Zu meinem Gesicht: Es ist zwar noch leicht angeschwollen, dürfte sich jetzt aber die nächsten 2- 3 Tage endgültig gelegt haben.

Das wäre es jetzt erstmal gewesen. Hier noch ein kurzes Update in Bildform:

Gut, mehr gibt es nicht zu sagen diesmal. Ich melde mich bald wieder.

Und wie gesagt – Bei Fragen einfach Nachricht senden oder einen Kommentar hinterlassen!


24.10 – Der 14. Tag nach der Haartransplantation in Istanbul – Volles Haar!

Zumindest sieht es so aus. Leider fallen die eingepflanzten Grafts wieder aus. Das ist aber ein ganz normaler Prozess: Die meisten Patienten berichten davon, dass ungefähr 2 Wochen nach der OP die Haare extrem voll aussehen.

Und anschließend fallen sie dann wieder aus.

Zzum aktuellen Zeitpunkt sehen die Haare voll aus, also fühle ich mich gut damit 😉 Ich stelle mich aber auch auf den Ausfall ein. Aber kein Grund zur Panik. Das richtige Wachstum beginnt dann ab dem 3. Monat.

Mein Gesicht hat sich mittlerweile auch wieder „normalisiert“ und so konnte ich auch einfach mal wieder das Haus verlassen und mich unter Leute mischen. Die Krusten hatte ich schon einige Tage zuvor entfernt.

Sport ist jedoch die ersten Wochen/Monate nicht erlaubt. Daher war für mich nur ein Spaziergang an der frischen Luft und ein kurzer Einkauf möglich.

Aber egal – Hauptsache mal wieder raus!

Und wie gewohnt mal wieder Bilder, diesmal auch mit Spendebereich (der richtig schlimm aussieht. Wie ein gerupftes Huhn :-O )

Update beendet.


06.11. – Ca. 4 Wochen nach der Haarverpflanzung in der Türkei

Und schon sind sie wieder weg – die schönen voll aussehenden Haare.

Mittlerweile sind die meisten Haare wieder ausgefallen und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass meine freien Flächen noch größer sind als vor der Haartransplantation.

Ich bin aber dennoch optimistisch und muss es wohl einfach so hinnehmen. Schließlich haben auch schon andere Patienten von diesem Zustand berichtet.

Ganz so anfreunden konnte ich mich trotzdem nicht wirklich damit.

Die transplantierten Stellen, die zu Beginn der OP noch deutlich zu sehen waren, verblassen mittlerweile immer stärker. Besser für mich, denn je verblasster, desto natürlicher sieht das Ganze dann aus.

Zeitgleich hat sich das Jucken in meinem Spendebereich enorm verstärkt. Aber auch hier habe ich keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen. Laut Klinik muss man da einfach durch.

So ist es eben nun mal – wer schön sein will, muss eben leiden.

Wenn ich aber dafür am Ende volles Haar habe, nehme ich das Jucken gerne in Kauf!

Mehr gibt es auch nicht zu berichten. Schau dir einfach selbst die Bilder an:


12.12. – 9 Wochen nach der Haartransplantation

Ich dachte eigentlich, dass es nicht mehr schlimmer gehen kann.

Doch ich lag falsch.

Die freien Flächen haben sich weiter vergrößert und ich sehe richtig alt aus damit. Sogar meine Freunde meinten, dass man mich ohne Probleme auf Mitte 30 schätzen würde.

Das war schon hart zu hören.

Aber hey, Hoffnung nicht verlieren. Es geht nach vorne.

Die transplantierten Stellen sind nur noch sehr leicht durch den sehr hellrosanen Bereich zu erkennen. Ansonsten sieht es nicht weiter auffällig aus.

Zum Friseur bin ich aber noch nicht gegangen. Ich werde auch die Haare die ersten 6 Monate nicht mit der Maschine schneiden lassen.

Höchstens mit de Schere.

Warum?

Weil durch die Maschine eventuell die Grafts zertört werden könnten.

Daher einfach auf Nummer sicher gehen und noch ein wenig warten.

Und hier mal wieder das Bilder-Update:

Falls du nun bis hierhin Fragen kannst, lass es mich einfach wissen. Am besten im Kommentarfeld, so dass auch andere deine Frage lesen können.

Ansonsten bleib einfach dabei und schau dir mit mir gemeinsam die Entwicklung an 🙂

Bis zum nächsten Update.


26.12. – Tag Nummer 77 – Die ersten Haare sind zu spüren

Kurz vor Weihnachten muss einfach noch ein Update her. Ich möchte dich aber nicht immer so zutexten, daher probiere ich ab sofort den Text so kurz und detailliert wie nur möglich zu halten – sofern möglich.

Ich spüre mittlerweile einzelne kleine Härchen. Das heißt also:

Das Wachstum hat begonnen!

Und hier wieder paar Bilder:

Das Jucken ist leider noch vorhanden, hat sich aber deutlich verbessert. Es geht also nach wie vor bergauf.

So, wir hören uns dann im nächsten Jahr wieder. Ich wünsche dir und deiner Familie eine besinnliche Weihnachtszeit und dass du die Zeit mit deinen engsten genießen kannst. Und lass es an Silvester so richtig krachen!

Bis im neuen Jahr 😉


10.01. – 3 Monate nach der Haar – OP: Frohes neues Jahr

wünsche ich dir erstmal! Ich hoffe, dass du deine Vorsätze sich erfüllen werden und du aber vor allem gesund und hoffentlich auch bald wieder mit vollem Haar unterwegs bist, sofern du keins mehr haben solltest 🙂

Okay, was hat sich verändert?

Eigentlich kaum etwas, außer dass die Haare für meine Verhältnisse sehr lang geworden sind. Auch das Jucken ist immer noch vorhanden. Und geht mir immer noch tierisch auf die Nerven.

Aber alles aushaltbar.

Ich würde nur gerne mal zu meinem Friseur, denn so langsam sehe ich echt verwahrlost aus :-O

Das Haus verlasse ich mittlerweile ohne Mütze. Es ist mir egal, was andere von mir halten. Ich denk nämlich nur noch an das Ergebnis und das verschafft mir das nötige Selbstbewusstsein.

Und wie gewohnt: die Bilder!

Alles klar. Dann bis zum nächsten Mal.


10.02. – 4. Monat nach der Haartransplantation in der Türkei

Ich befinde mich nun im 4.ten Monat nach meiner Haartransplantation in Istanbul. Zum Friseur darf ich wie gesagt noch nicht, daher habe ich die Haare einfach wachsen lassen wobei ich zugeben muss, dass sie nun noch schlimmer aussehen 😀

Aber was soll’s.. Nur das Ergebnis zählt!

Mittlerweile habe ich mit der Einnahme von Biotin begonnen, um meinen Haarwachstum zu unterstützen. Ob und wie es sich auswirken wird, kann ich nicht sagen, aber Biotin soll ja gut für die Haare sein. Ich denke also nicht, dass das kontraproduktiv ist.

Gut, was hat sich sonst noch so getan?

Entwicklung

  • Meine Mütze trage ich weiterhin beim Rausgehen
  • Das Jucken hat sich eingestellt
  • Es sprießen vermehrt kleine Haare aus dem Kopf!

Besonders die letzten beiden Punkte sind für mich ein sehr gutes Zeichen, wie ich finde. Es geht also voran. Der Spendebereich sieht jedoch immer noch sehr undicht aus.

Mal sehen, wie es sich in den kommenden Wochen entwickeln wird.

Jedenfalls darf ich immer noch nicht zum Friseur. Daher habe ich die Haare einfach wachsen lassen.

Ich habe die Haare einmal im nassen und einmal im trockenen Zustand abfotografiert. Man erkennt den Unterschied daran, dass die Haare im trockenen Zustand voller aussehen.

Aber ich muss zugeben, dass ich wirklich ein wenig gruselig aussehe..

Gut, das war’s jetzt zum Update. Mehr gibt es nicht zu berichten. Anbei wieder die Bilder:


25.02. – 4,5 Monate später – Update weil ich Lust habe

Eigentlich hat sich nicht viel verändert aber ich hatte irgenwie Lust ein Update zu bringen.
Naja aber eigentlich auch nur, weil ich den 2 Wochen Rhythmus beibehalten möchte 😉

Nach dem letzten Update hat sich nicht wirklich viel getan. Und wie beim letzten Mal schon bereits erwähnt gibt es auch kein Jucken mehr.

Da ich dir nicht unnötig die Zeit stehlen möchte, lasse ich die Updates kurz, wenn es nicht wirklich etwas Neues oder Wichtiges gibt, was ich unbedingt mitteilen möchte.

Daher kommen jetzt auch schon die Bilder:


10.03. – 5 Monate Post-Op : Positives Feedback

Wieder sind weitere 2 Wochen und insgesamt 5 Monate nach der Haarverpflanzung vorgegangen.

Mittlerweile werden die Haare so langsam dichter. Das Feedback wird auch immer positiver! Das stärkt mein Selbstbewusstsein enorm. Vor allem weckt das Vorfreude auf das Endergebnis!

Aber ich kann nicht mehr so rumlaufen. Es sieht richtig schlimm aus von der Frisur, daher habe ich beschlossen, morgen einen Friseur aufzusuchen.

Ich werde sie zwar nur mit der Schere schneiden lassen aber das ist mir egal – hauptsache etwas kürzer.

Bin gespannt wie es aussehen wird.

Das war es von meiner Seite aus an dieser Stelle. Und wie gewohnt: Bilder!


15.03. – Nach dem Friseurtermin

So, diesmal kommt das Update relativ schnell – und zwar 3 Tage nach dem Friseurtermin. Ich konnte dir das einfach nicht vorenthalten.

So sieht das Ganze nun aus:

Viel gepflegter wie ich finde 😀

Das wäre es auch schon wieder. Heute hat mein Vater Geburtstag, deswegen gilt meine Zeit heute nur ihm. Hoffe du siehst mir nach, dass dieses Update hier also kurz gehalten wurde.

Bis zum nächsten Mal!


26.03. – 22 Wochen nach der Haartransplantation

22 Wochen sind nun rum und in diesen Tagen hat sich so Einiges getan:

Seit einigen Tagen laufe ich ohne Mütze herum und erhalte sogar immer mehr positives Feedback. Mittlerweile höre ich auch Sätze wie „Jetzt sieht man so richtig den Unterschied!“ von Personen, die ich mehrere Wochen nicht mehr gesehen habe.

Und das obwohl ich noch nicht mal 6 Monate erreicht habe!

Das motiviert mich extrem.

Tatsächlich hat sich meine Stirn verkleinert und auch die Geheimratsecken bilden sich deutlich zurück. Es geht also nach vorn.

Dieses Update halte ich noch ein wenig kurz, doch beim kommenden Update schreibe ich ein wenig länger, denn dann heißt es: Halbzeit!

Sei also gespannt!

Achja, bevor ich es vergesse: Hier die Bilder 😉


10.04. – 6 Monate nach der Haartransplantation – Es ist Halbzeit

Tatsächlich sind schon 6 Monate nach der Haartransplantation rum.

Es verbleiben also noch weitere 6 Monate bevor das Endergebnis erreicht ist.

Was sich so bisher in den letzten Monaten entwickelt hat:

Der Stirnbereich hat sich deutlich verkürzt. Das Ergebnis wird immer sichtbarer, so dass es mittlerweile meinem Umfeld aufgefallen ist.

Ebenfalls erhalte ich durchwegs positives Feedback und auch mein Bruder, der ja anfangs nicht so wirklich an eine Haartransplantation glaubte, ist erstaunt, wie sich das Ganze entwickelt hat.

Dabei ist gerade mal knapp 40 Prozent des Ergebnisses erreicht. Also eine sehr gute Entwicklung bisher wie ich finde.

Es kann also nur nur bergauf gehen.

Auch kann ich ab jetzt meine Haare ganz normal beim Friseur mit der Maschine schneiden lassen. Ab dem 6. Monat kann man generell seinen ganzen Gewohnheiten wieder nachgehen, denn nun braucht man sich wirklich keine Sorgen mehr zu machen:

Die Grafts fallen nun nicht mehr raus und sind quasi fest in der Kopfhaut „verwurzelt“.

Um das Haarwachstum weiter zu fördern, nehme ich nach wie vor Biotin-Tabletten ein und versuche mich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Okay, das wäre es so weit gewesen. Sollten Fragen bestehen, kannst du mir diese natürlich jederzeit stellen.

Das nächste Update folgt in einem Monat und wie in gewohnter Manier kommen hier mal wieder die Bilder zum Schluss. Also bis zum kommenden Monat!


10.05. – 7. Monat – Es wird ernst

Und wieder ist ein weiterer Monat vergangen. Irgendwie verging dieser Monat nach meinem Gefühl her viel schneller als sonst.

Das liegt vielleicht auch daran, dass ich meinen Alltag ganz normal verfolgen kann: Sport, Arbeit, Freunde treffen, etc. – ein ganz normaler Tag in meinem Leben eben.

Nur mit einem kleinen, aber feinen Unterschied:

Dass meine Haare sich so allmählich verdichten.

Das Feedback in meinem Freundes- und Familienkreis ist durchgehend positiv!

Alle sind total erstaunt, wie sich das entwickelt hat und es fällt eigentlich niemandem mehr auf, dass ich mich einer Haarverpflanzung unterzogen habe.

Dabei stehen noch einige Monate an 🙂

Neulich saß ich in der Bahn und habe meinem Sitznachbarn beim Gespräch zugehört.

Naja, eigentlich musste ich es, da er ziemlich laut telefoniert hatte. Er hatte sich ebenfalls mit dem Thema Haartransplantation beschäftigt, war sich aber nicht so sicher, ob er es durchziehen sollte oder nicht.

Grund: Er hatte Angst, dass das Ergebnis schlecht aussehen würde.

Nachdem er aufgelegt hatte, tippe ich ihn ab und fragte, ob ihm etwas an meinen Haaren auffällt.

Die Antwort lautete: „Ne gar nichts, warum?“

Ich erklärte ihm, dass ich mich vor 7 Monaten einer Haartransplantation unterzogen habe.

Seine Reaktion: Offener Mund und große Augen! 😀

„Nieemals!! Man sieht es absolut gar nicht. Wahnsinn. Wo genau?“ und noch zahlreiche andere Fragen folgten.

Wie du siehst: Es fällt niemandem mehr auf. Und das war mir ebenfalls sehr wichtig.

Ich wollte ein natürliches Ergebnis haben und wie es aussieht, bin ich auf dem besten Weg dahin!

So, das reicht jetzt erstmal. Hier mal wieder die Bilder als Update.
Was mich interessiert ist: Wie findest du den Bericht bisher? Langweilt er dich? Was kann ich besser machen und welche Infos fehlen dir?

Lass es mich wissen, weil nur so weiß ich, was ich besser machen kann.

Ich plane ebenfalls, auch einen Newsletter zu erstellen, in welchem du weitere exklusive Informationen erhalten kannst. Gerne kannst du mir deine Meinung via Kommentarfunktion oder Direktnachricht mitteilen.


10.06. – 8. Monat – 38 Wochen nach der Haartransplantation

Mal wieder war ich beim Friseur. Schön kurz an den Seiten.

Diesmal habe ich für die Bilder jedoch eine professionelle Kamera eines Kollegen verwendet, um das Ganze mal gestochen scharf darzustellen.

Okay, was sieht man?

  • Der vordere Bereich des Kopfes hat sich mittlerweile gut verdichtet
  • Der Spendebereich hat sich ebenfalls gut erholt
  • Die Haare hinten sind auch dichter geworden

Jedoch muss man an dieser Stelle klar erwähnen, dass der hintere Teil am Kopf natürlich nicht ganz so dicht sein wird, wie der vordere Bereich.

Das wusste ich aber auch, denn das wurde mir schließlich schon vor meiner Haartransplantation mitgeteilt. Deswegen erwarte ich natürlich auch nicht, dass das hinten mega voll wird.

Dennoch bin ich insgesamt zufrieden mit der Entwicklung.

Meine Haare sind schließlich extrem trocken. Da kann ich nicht nach einer OP plötzlich eine Löwenmähne erwähnen.

Man muss einfach realistisch bleiben.

Jedenfalls hier die Bilder:

Hast du bis hierhin fragen? Stört dich i.was oder möchtest du etwas bestimmtes wissen? Lass es mich ruhig wissen!

Auch habe ich mittlerweile einige Mails erhalten, in denen sich Leute einen Newsletter mit Extra-Informationen wünschen.

Diese werde ich auch erstellen und sobald er aktiv ist, werde ich die Box einmal zu Beginn des Artikels und auch einmal hier im Verlauf einbinden.

Okay, das war’s jetzt erstmal. Bis in 2 Monaten! Vorher werde ich nichts veröffentlichen, damit man die Unterschiede einfach deutlicher sieht.

Bleib gesund bis dahin!


10.08. – 10 Monat nach der Haarverpflanzung

2 Monate vergangen und mittlerweile schon 80 % erreicht! 🙂

Wir neigen uns also langsam dem Ende zu und dieses Mal will ich das Update kurz halten. Daher kommentiere ich es dieses Mal nichts, sondern lass einfach nur die Bilder für sich sprechen.

Beim kommenden Update wird es nämlich dann länger und es folgt auch der das große Fazit.

Hier also die Bilder. Wie schon vor einigen Monaten zu vor einmal im nassen und einmal im trockenen Zustand.

Trocken:

Nass:


10.10 – 12. Monat nach meiner Haartransplantation – Fazit

Wahnsinn. Es sind einfach 12 Monate vergangen.

Ein ganzes Jahr nach meiner Haartransplantation in Istanbul ist tatsächlich rum!

Natürlich bist du wahrscheinlich jetzt auch mega gespannt, wie das Ergebnis aussieht, oder?

Blöde Frage. Natürlich bist du das 😉

Und hier die Bilder:

Okay, die Qualität hätte ich echt besser sein können. Das muss ich zugeben. Aber leider steht mir aktuell keine professionelle Kamera zur Verfügung.

Was man aber erkennen kann:

  • Die Haare haben sich ordentlich verdichtet. Gerade der vordere Stirnbereich
  • Hinten zwar immer noch licht, aber eine deutige Verbesserung ist zu sehen.
  • Spendebereich hat sich ebenfalls erholt.

Besonders zum letzten Punkt möchte ich noch was sagen:

Natürlich wird es nie wieder so voll wie vorher!

Das muss einem einfach bewusst sein. Wie soll denn auch etwas voll werden, was nicht mehr vorhanden ist?

Schließlich wurden die Grafts da komplett raus genommen und an anderen Flächen komplett neu verpflanzt!

Und der Spendebereich erstreckt sich vom „unteren-hinteren“ Bereich des Kopfes bis zu den Seiten. Daher sehen die Seiten dementsprechend auch licht aus, wenn du die Haare kurz trägst.

Deswegen ist es wichtig man wissen, dass man die Haare stets ein wenig länger tragen sollte.

Sollten die Haare im Spendebereich kürzer als 12 mm sein, wird man die lichten Stellen erkennen können.

Aber dass ich mich einer Haartransplantation unterzogen habe, ist niemandem aufgefallen 😉

Und wie gesagt – länger als 12 mm und niemand wird was merken.

Warum?

Weil die Haare dann lang genug sind, um die freien Flächen zu überdecken.

Problem gelöst!

Falls du dich also gewundert hattest, warum mein Spendebereich auf dem Bild ein wenig licht und komisch aussieht, sollte nun Klarheit bestehen.

Und zu dem zerzausten Look meiner Haare: Ich hatte einfach vergessen, sie zu kämmen 😉

Auf zwei Punkte möchte ich noch eingehen.

Zur Arbeit der Klinik

Bei den zahlreichen anderen, die mit mir vor Ort sich der Haartransplantation in der Türkei unterzogen haben, ist das Ergebnis besser. Ich befürchte also daher, dass es eher an meinem Körper liegt und ich eventuell einen Mineralstoffmangel hab.

Zur Betreuung vor und nach der OP

Auch hier kann ich mich nicht wirklich beklagen. Die Klinik steht nach wie vor für Fragen bereit. Man wird also nicht einfach abserviert und das war’s dann getreu dem Motto „Gut, sie/erhatte die OP. Nun brauchen wir sie oder ihn nicht mehr“.

Bis heute stehe ich mit der Klinik in Kontakt und werde meine PRP – Behandlung dort durchführen lassen.

Okay, das wäre es jetzt zum Bericht gewesen! Ich danke dir vielmals für das Lesen bis hier hin. Damit gibst du mir nämlich auch das Gefühl, dass mein Blog nicht umsonst war.

Eventuell poste ich nochmal was. Wer weiß!


07.09.2018 – Update nach knapp 2 Jahren

Puh.. Es ist eine ganze Zeit vergangen. Ich habe wirklich vieeeele viele positive Kommentare zu meinen Haaren erhalten. Insbesondere von meinen Leuen aus meinem Umkreis, die meinen Haarzustand vor der OP kannten.

Spontan habe ich mich dazu entschieden, nochmal ein Update zu posten. So sieht es nun knapp 2 Jahre nach der OP aus:

Wie man sehen kann: Auch nach 2 Jahren sieht alles noch top aus!

Meine Haare vorne sind super. Beschweren tue ich mich absolut gar nicht. Meine Haare hinten sind nach wie vor natürlich licht. Aber gut, das ist ja nix neues.

Wie bereits beim letzten Update vor 2 Jahren erwähnt, werden die Bereiche, an welchen die Grafts entnommen wurden, niemals voll! Das muss dir bewusst sein. Ich finde aber dennoch, dass es sich trotz meiner schlechten Haarstruktur alles gut entwickelt hat. Denn wie man sehen kann – auch nach 2 Jahren sieht alles top aus!

Ebenfalls kann ich sie nach wie vor richtig cool stylen 😉 Ach ja. Der Strich ist einrasiert – Um den Scheitel mehr zu betonen.

Wie findest du es? Merkst du einen Unterschied zu dem letzten Update vor 2 Jahren? Ich bin gespannt auf deine Meinung!

Wann und ob es überhaupt ein nächstes Update geben wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Je nach Lust und Laune mache ich das. Es sei denn, du möchtest ein Update. Dann mache ich mir hierzu mal Gedanken..

Gut, das wäre es jedenfalls zu diesem Update!


Damit kommen wir auch schon zum letzten Teil meines Haartransplantation-Berichts in Istanbul. Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel gefallen hat!

Ich habe wirklich sehr sehr viel Arbeit hineingesteckt. Etliche Stunden Schreibarbeit und die Sortierung der Bilder haben mir meine Nerven zwar teilweise geraubt, aber am Ende bin ich doch sehr froh, dass ich diesen Bericht hier geschrieben habe.

Denn ich möchte Menschen wie dir ebenfalls helfen, ihre Lebensqualität zurückzuholen.

Ich kann dir nicht beschreiben, was für ein wahnsinnig tolles Gefühl es ist, jeden Morgen seine Haare waschen, föhnen, stylen, etc. zu können.

Hab‘ keine Angst! Trau dich! Hol dir dein Haare wieder zurück, wenn sie dir genauso wichtig sind wie mir.

Du allein entscheidest über dein Äußeres.

Und was soll ich nun tun?

Du kannst die Seite verlassen. Da wäre aber schade. Daher schlage ich dir Folgendes vor:

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Garantiert kein Spam. Du erhältst die wichtigsten Infos – darauf kannst du dich verlassen.

Ebenfalls stehe ich dir jederzeit bei Fragen zur Verfügung. Hinterlasse einfach einen Kommentar und teil mir doch bitte mir, wie du meinen Haar-OP-Bericht fandest.

Ich überlege zudem, den Artikel alle paar Monate mal upzudaten. Falls du das möchtest, gib mir einfach Bescheid. Dann setze ich den Bericht fort.

Ebenfalls würde ich mich freuen, wenn du ihn auch via Sterne bewerten würdest.

Nur durch ein Feedback kann ich mich verbessern.

Ach ja, das war längst noch nicht alles.

Ich habe extra Informationen für all diejenigen, die in Erwägung ziehen sich einer Haartranplantation zu unterziehen, darunter meine Geschichte per Audio, die Klinik-Checkliste, die dir bei der Wahl der passenden Klink weiterhelfen wird, und noch mehr.

Trage dich hierzu einfach unten ein und genieße die Vorzüge! Und keine Sorge: Ich hasse Spam genauso wie du.

Bleib gesund!

Dein Adrian

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